Per UMTS mit Highspeed mobil ins Internet

Wer mobiles Internet von einem Note- oder Netbook aus, also nicht über das Smartphone, iPhone oder Blackberry nutzen möchte, ist mit einem UMTS-Stick gut beraten. Die Bezeichnung ist für den Surf-Stick gebräuchlich, der nicht nur UMTS, sondern auch andere technische Übertragungsmöglichkeiten wie HSPA und inzwischen auch LTE (seit Mitte 2011) nutzt, sogar wahlweise je nach Verfügbarkeit. Die UMTS-Tarife sind als Flatrate gewöhnlich sehr preiswert, beispielsweise für Gelegenheitssurfer 2,50 Euro pro Tag (bei Fonic) oder für Vielsurfer 9,99 Euro pro Monat (bei 1&1), einzig eine Bedingung macht den Surfern zu Recht Sorgen: Ab einer bestimmten Datenmenge, häufig 1 Gigabyte, wird entweder die Geschwindigkeit abgeregelt, oder der Stick ist für den Rest des Monats gar nicht mehr zu nutzen. Es fragt sich also: Wie viel ist ein Gigabyte?

Die Nutzung der Sticks

Die meisten Menschen nutzen entweder das Handy, um unterwegs schnell mal ins Internet zu gehen, was immer noch recht teuer ist und daher auf wenige Minuten begrenzt bleibt, oder surfen von zu Hause über DSL mittels Flatrate. Der Surfstick wird zu den seltenen Gelegenheiten genutzt, bei dem ein Notebook auf Reisen mitgenommen wird oder – das ist ein häufiger Fall – die heimische DSL-Leitung einfach überlastet und damit zu langsam ist. Jetzt fragt sich, wie oft man das machen kann, bevor die Drosselung ab einem Gigabyte erreicht wird.

Hier sind die Anhaltspunkte:

Für ein Gigabyte kann man insgesamt 300 E-Mails empfangen und senden, 100 Stunden surfen, 20 Stunden chatten, 10 MP3s laden und 20 Web-Videos schauen, also alle diese Aktivitäten zusammen ausführen. Dann wird abgeregelt. Wem das genügt, der ist mit einer Flatrate um 10 Euro gut aufgehoben, fünf Gigabyte gibt es um 21 Euro. Damit kann das Netz so gut wie rund um die Uhr (außer für intensive Games) genutzt werden. Bei Games ist der Upload, das eigene Heraufladen, entscheidend, hier wird die größte Datenmenge benötigt. Seiten wie Google sind wiederum sehr sparsam, ein Aufruf kostet nur 16 Kilobyte. Wer Fernsehen und Videos, zum Beispiel Youtube, über das Netz schaut, muss aufpassen. Videos sind große Datenfresser, genauso hoch ist der Verbrauch bei der Videotelefonie, und soziale Netzwerke wie Facebook haben ebenfalls einen relativ hohen Datenbedarf.

UMTS im Ausland

Wie bei den Handys gibt es auch bei UMTS Abkommen mit den Telefongesellschaften der einzelnen Länder, pauschal sind also die Kosten nicht zu benennen. Eine Flatrate wird bei der Telekom zum Beispiel ab 1,95 / Tag (tarifzonenabhängig) angeboten. 1&1 bietet ein Flatrate-Paket an: 9,99 für 100 MB, das wäre also immerhin zehnmal teurer als die heimische Flatrate, die 1 GB zulässt. So wird aber im Grunde nicht gerechnet. Denn wer im Ausland nur normale Webseiten besucht, seine E-Mails checkt, selbst Google Maps für Reiseziele in der Umgebung nutzt, dem genügen die 100 MB. Auf Fernsehen über das Internet, Videos und Games sollte im Ausland bislang verzichtet werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag, den 30. August 2011 um 09:31 und ist abgelegt unter Allgemein. Du kannst eine Antwort hinterlassen.

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